Biometrie bedeutet, den menschlichen Körper zu vermessen und diese Daten in Sicherheitstechnologie einzusetzen. Die dabei erfassten Daten verraten dabei oftmals sehr viel über den Menschen - mehr als beispielsweise nur zur Identifizierung notwendig - und stellen daher eine signifikante Gefahr für die Privatsphäre dar. So wird der Mensch mit zunehmendem Einsatz von Biometrie immer mehr in seinen intimsten körperlichen Einzelheiten abgespeichert. Seit 2005 gibt es einen biometrischen Reisepass, dessen Technologie laut einer Studie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) jedoch weder ausgereift noch praxistauglich ist, dafür aber neue Formen der Überwachung ermöglicht und letztendlich auch Unsummen an Steuergeldern kostet. Die Informationen auf dem Pass werden drahtlos mithilfe der sogenannten RFID-Technologie ausgelesen, sie können also im Vorübergehen ausgelesen werden - und unbemerkt auch von unberechtigten Dritten. Mehr dazu gibt es hier.